Kind balanciert Zitrusfrüchte auf ihrem Kopf

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Kids aktiv


Kids aktiv sorgt mit  kreativen Spielideen, die Lust auf Sprache, Bewegung und Gemeinschaft machen: verständlich erklärt, kindgerecht und werbefrei. 

Fußballtraining

 Schnapp dir einen Ball, suche dir  ein oder mehrere Kinder und los geht es: 

Jugendliche stoppt Fußball mit der Fußaußenkante

Flacher Ballstopp

Ihr stellt euch fünf Meter auseinander und gegenüber auf. Passt euch den Ball zu. Bevor ihr den Ball zurückschießt, müsst ihr ihn im Lauf stoppen. Wie gelingt es dir am besten? Mit der Innenseite, der Außenseite oder der Sohle deines Fußes?


Jugendliche stoppt Fußball mit der Brust

Hoher Ballstopp 

Stellt euch einen Meter auseinander und gegenüber auf. Werft euch den Ball möglichst gerade zu. Jetzt versucht den ankommenden Ball mit dem Vollspann, dem Oberschenkel oder der Brust zu stoppen

Der Ball muss dazu in unterschiedlichen Höhen geworfen werden:
1. für den Stopp mit dem Vollspann ungefähr in Kniehöhe
2. für den Stopp mit dem Oberschenkel ungefähr in Hüfthöhe
3. für den Stopp mit der Brust ungefähr in Schulterhöhe
Kommt der Ball zu hoch auf dich zu? Dann versuche einen Kopfball, aber mit der Stirn.

Jugendliche schießt Fußball ins Tor

Elfmeter

Diese Übung kannst du auch alleine machen. Entweder suchst du dir eine Wand, an die du schießen darfst oder du steckst dir ein Tor auf einer Wiese ab. Jetzt probierst du einen Elfmeter mit dem Innenspannstoß, dem Innenseitstoß oder dem Fersenstoß zu schießen.
Was passiert, wenn du es mit dem Vollspannstoß versuchst?

Jugendliche dribbelt mit Ball um Hindernisse

Dribbelkunst

Dribble den Ball um Gegenstände, die du auf die Wiese gelegt hast. Am Anfang kann der Abstand zwischen den Gegenständen ruhig größer sein. Versuche den Ball immer enger um die Gegenstände herum zu spielen, in dem du abwechselnd den Innenseit- und Außenspannstoß anwendest. Je besser du den Ball beherrschst, desto kleiner und enger werden die Zwischenräume. 

Zwei Jugendliche kämpfen um den Ballgewinn

Das 1:1-Spiel

Wechselt euch zu zweit immer ab, mal ist einer von euch der Angreifer, mal der Verteidiger.
Ihr legt eine Strecke von 15 - 25 m fest. Über die gesamte Strecke muss der Angreifer den Ball halten können. Nimmt euch der Verteidiger den Ball ab, geht es in die entgegengesetzte Richtung zurück.
Mit welchen Balltechniken kommt ihr am Gegenspieler am besten vorbei? Wie muss sich ein Verteidiger aufstellen?

Texte: Nicole Potthoff | kidswebbi®

Schlagen, schießen, treten oder wie der Fußball bewegt wird 

Kind hält einen Fußball in der Hand

Die Feldspieler spielen den Ball entweder mit dem Kopf oder mit ihren Füßen.


Du kannst den Ball aber auch mit der Brust oder dem Oberschenkel annehmen, nur deine Hände dürfen ihn nie berühren!

Mit einem eigenen Fußballtraining kannst du deine Fähigkeiten wunderbar auch alleine trainieren. Gemeinsam mit anderen macht es noh mehr Spaß. Ben Küchenmeister und seine Freunde spielen ein Fußballfinale Deutschland gegen Brasilien nach.




Der Kopfball wird mit der Stirn im Stand, im Sprung oder im Lauf „gestoßen“, deshalb heißt er auch Kopfstoß. Wenn sich ein Spieler mit seinem Körper fast waagerecht auf den Boden schmeißt und im Fallen den Ball mit dem Kopf wegstößt, ist dass ein Flugkopfball und der Spieler ein toller Hecht. 

ACHTUNG!

Kopfbälle, die mit der Schläfe oder der Schädeldecke gestoßen werden, sind gefährlich, können furchtbar wehtun und sind vor allem völlig ungenau!

Fußballschuh beschriftet nach Zonen

Beim Fußball wird mit den verschiedenen Seiten des Fußes der Schuss oder Stoß ausgeführt. Hier ein paar Beispiele

Mit der Fußsohle stoppst du den rollenden oder springenden Ball.
Mit dem Spitzenstoß, der Fußspitze, spielst du

1. den ruhenden Ball kurz nach vorn.

2. und stößt den Ball im Lauf noch einmal nach. 

Mit dem Fersenstoß, deiner Hacke bzw. Ferse, spielst du

1. den Ball rückwärts deinem Mitspieler zu.
2. und schießt ein Hackentor wie Gerd Müller
in der WM 1974.

Jugendliche stoppt Fußball mit Vollspann

Mit dem Vollspannstoß, der Oberseite des Fußes, spielst du

1. den Abschlag.

2. den Abstoß.

3. den Abwehrschlag.

4. den Freistoß.

5. den Torschuss.

Mit dem Innenspannstoß, der vorderen Innenseite des Fußes, spielst du

1. den Eckstoß.

2. die Flanke.

3. den Freistoß.

4. den langen Pass.

5. den Elfmeter. 

Mit dem Außenseitstoß, der hinteren Außenseite des Fußes, spielst du

1. den Ball kurz an deinen Mitspieler ab.

2. und dribbelst den Ball außen um einen Gegenstand herum. 

Jugendliche dirbbelt Fußball um Hindernisse

Mit dem Innenseitstoß, der hinteren Innenseite des Fußes, spielst du

1. deinen Mitspieler mit einem Pass an.

2. den kurzen Pass.

3. den Elfmeter.

4. und dribbelst den Ball nach außen um einen Gegenstand herum.

Mit dem Außenspannstoß, der Außenseite des Fußes, spielst du

1.den Eckstoß.

2.die Flanke.

3. den Freistoß.

4. den langen Pass.

5.und dribbelst den Ball nach außen um einen Gegenstand herum.


Texte: Nicole Potthoff | kidswebbi®

Spielsysteme: Ja, was spielen sie denn?

Im Fußball gibt es verschiedene Spielsysteme. Sie werden in Zahlen dargestellt, zum Beispiel 4‑3‑3 oder 3‑4‑3. 

Die erste Zahl zeigt, wie viele Spieler in der Abwehr stehen, die zweite Zahl gehört zum Mittelfeld und die dritte Zahl zum Angriff.
Trainer und Trainerinnen wählen ein System, das zur Mannschaft passt. Manche Systeme sind offensiver. Das bedeutet:  Eine Mannschaft möchte viele Tore schießen. Dafür laufen die Spieler mutig nach vorne, passen schnell und versuchen, den Ball möglichst oft in die Nähe des gegnerischen Tores zu bringen.

Andere Spielsysteme sind eher defensiv.
 Defensiv spielen bedeutet:  Eine Mannschaft möchte ihr Tor besonders gut schützen. Dafür bleiben mehr Spieler hinten, passen vorsichtig und achten darauf, dass der Gegner nicht gefährlich nach vorne kommt.

Während des Spiels kann der Trainer das System ändern, wenn sich der Spielverlauf verändert.

Heute werden am häufigsten die Systeme 4‑2‑3‑1, 4‑3‑3 und 3‑4‑3 gespielt. Das früher sehr bekannte 4‑4‑2 wird nur noch selten genutzt. Systeme mit fünf Abwehrspielern, wie 5‑3‑2 oder 5‑4‑1, gelten als defensiv und sollen das eigene Tor besonders gut schützen.
Du kannst dir auch eigene Spielsysteme ausdenken. Überlege: Was passiert, wenn eine Mannschaft nur einen Verteidiger hat? Oder wenn fast alle Spieler im Mittelfeld stehen? Welche Systeme schießen viele Tore und welche kassieren viele?

Text: Nicole Potthoff | kidswebbi®

Malen mal anders

 Neben den vielen verschiedenen Malfarben von Acryl- bis Wasserfarben gibt es unendlich viele Ideen, wie man diese einsetzen kann. kidswebbi® zeigt dir hier hier einen kleinen Ausschnitt von Maltechniken.  Und mit den Fingern malen geht auch ohne Stift und Pinsel.

Durchschraffieren statt malen

Mit Buntstiften kann man Formen und Gegenstände stricheln und Scharffieren. 
Legt man eine Münze oder einen erhabenen Druck vor dem schraffieren unter das Blatt, drucken sich Muster
und Reliefs durch.

Erst malen, dann kratzen!

Wir gestalten mit Wachsmalstiften auf einem DIN-A5-Blatt ein buntes Durcheinander von Farben und Formen. Anschließend übermalen wir die gesamte Fläche mit schwarzer Wachsmalkreide. Das ist die Grundlage für unser Kratzbild. Mit einem Plastikspatel können wir Formen, Figuren und Gegenstände einkratzen. 
Die darunterliegenden Farbschichten werden wieder sichtbar.


Wassertropfen, die auf das Kunstwerk klopfen

Mit Wasserfarben malen wir bunte Striche, Kreise oder Tupfen auf ein dickes Blatt Papier. 

Anschließend besprühen wir das Bild mit einem Wassersprüher. 
Die Farben und Formen zerlaufen zu einem völlig neuen Bild.

Kleckern, nicht klotzen! 

Mit Wasserfarben klecksen wir bunte Flecken auf ein Blatt. Bevor die Farbe antrocknet, falten wir das Blatt in der Mitte zusammen, streichen es mit den Händen glatt und ziehen es anschließend wieder auseinander. 

Dabei entstehen wunderbare Farb- und Fantasiegebilde. 

Fadenmalerei

Anstelle von Stoffresten können wir auch verschieden dicke Baumwollfäden erst durch die Farbe und anschließend über das Papier ziehen.

Pusteblumen auf Papier

Dicke Wasserfarbkleckse werden mit einem Strohhalm aus- und ineinander gepustet. Dabei entstehen nicht nur bunte Pusteblumen.

Krepppapiermalerei

Krepppapier färbt ab, sobald es mit Wasser in Berührung kommt. Diesen Umstand können wir nutzen, in dem wir Formen oder Streifen aus Krepppapier reißen, auf ein Blatt legen und anschließend mit Wasser besprühen.


Kugelmalerei

Wir legen ein Blatt auf ein Tablett oder einen Kistendeckel mit Rand. Nun werden Murmeln in verschiedenen Größen durch Farbe gewälzt und auf das Tablett gegeben. Wenn wir nun das Tablett bewegen, kommen die Kugeln ins Rollen und hinterlassen ihre Spuren. 

Sieben x sieben

Mit Wasserfarben, einem feinen Küchensieb und einer alten Zahnbürste können wir tolle Sprühbilder gestalten. Dazu tauchen wir die Zahnbürste in die Wasserfarben und streichen sie über das Sieb auf das darunterliegende Blatt. Durch die Auflage von gepressten Blättern oder anderen Gegenständen entstehen interessante Lückenbilder.


Gedächtnismalerei

Wir malen einen Gegenstand oder ein Tier mit geschlossenen bzw. verbundenen Augen. 
Als Spielvariante gibt ein anderes Kind den Gegenstand vor. 
Alle anderen Kinder müssen während des Zeichnens den Gegenstand erraten.

Formenmalerei 

Vor dem Malen legen wir eine geometrische Ausgangsform fest z. B. einen Kreis. 
Aus dieser Ausgangsform malen und zeichnen wir Gegenstände oder Fantasiefiguren, in denen ein Kreis vorkommt: Sonne, Fahrrad, Auge, 

Mandala etc. 

Hast du eigene Ideen?

Texte. Nicole Potthoff | kidswebbi®



Viele, viele bunte Wörter

Spielvariante 1

Dieses Spiel kann in einfacher Form auch mit den Kleinsten gespielt werden. Ältere Kinder erweitern ihren Wortschatz. Tiere, Fahrzeuge, Gegenstände und/oder feststehende Bezeichnungen einer Farbe sollen nach dem Aufdecken einer Farbkarte gesammelt werden.

Spielvariante 2

Die Kinder sollen zusammengesetzte Hauptwörter finden.

Spielvariante 3 für Lesekinder mit erhöhter Schwierigkeit:

Die Buchstaben einer Farbe sollen im Wort enthalten sein. Alternativ können die Kinder auf vorgefertigten Lesekarten die Farbe im Wort selbst entdecken und einkreisen. 

Spielvariante 4 für die Wortschatzerweiterung:

Zusammengesetzte Farbtöne finden (rubinrot, rosenrot, himmelblau, nachtblau, grasgrün, moosgrün, zitronengelb, sonnengelb)

Zusätzlich können die fremden Wörter erklärt werden. 


Rot

Feuerwehrauto, Tomate, Apfel, rotes Verkehrsschild (Stop/Durchfahrt verboten), Rose, rote Ampel, Erdbeere, Paprika, Gummibärchen, Feuer, Mohn, Fliegenpilz, Abendrot, Rotkehlchen, Rote Karte beim Fußball, Blut, rote Beete, rotes Meer, Rotkäppchen, Rotbarsch, Rotbart, Rotbuche, Rotkohl, Rotlicht, Rotstift, Rotwild

Blau:

Blaulicht, Himmel, Meer, Blaubart, Blaustrumpf, Blauhelm, blaue Verkehrszeichen (Fußgängerzone, Autobahn), Blaualgen, Blauwal, Blaukraut, Blauschimmel, Blaumeise, Blaubeere, blaue Flagge (Badestrand), Blaufuchs, ein blaues Wunder erleben

Grün:

Frosch, Gras, Blatt, Heu, Heuschrecke, Grünalge, Grünanlage, Gründonnerstag, die Grünen (Partei), Grünkern (Getreide), Grünfink, Grünlilie, grüner Tee

Gelb:

Postbriefkasten, Sonne, Mond, Sterne, Sonnenblume, Rapsblüte, Zitronenfalter, Löwenzahn, gelbe Karte beim Fußball, Eigelb, Gelbrübe (Möhre oder Karotte), Gelbwurz oder Gelbwurzel


Spielvariante 5 

Welche Farbtöne einer Farbe  fallen dir ein?

Rot

Rote Farbtöne:
rosenrot, zinnoberrot, hellrot, dunkelrot, ziegelrot

Blau

Blaue Farbtöne:
nachtblau, dunkelblau, hellblau, blaugrau

Grün

Grüne Farbtöne:
grasgrün, moosgrün, olivgrün, blaugrün, hellgrün,lindgrün

Gelb

Gelbe Farbtöne:
ockergelb, zitronengelb, strohgelb, zartgelb, quittegelb, hellgelb, dunkelgelb 

Spielvariante 6 für ab der 4. Klasse und höher

Jetzt wird’s schwierig. In welchen Wörtern kommen die Farben als Wort vor?

Rot

Brot, Grotte, Schrot, Schrotflinte, Schrott, Trott, Rottweiler, bankrott, Rotation, Rotor, Rotte, Rotterdam, Rotzbengel, Trotz, Marotte, Karotte, Sprotte, Dorothea, trotzdem, Foxtrott, Protokoll

Zusatzaufgabe: Was reimt sich auf ROT?

Blau

Ablauf, Reblaus, Ablaut, ablaugen, Halblaut

Zusatzaufgabe: Was reimt sich auf BLAU?

Grün

Gründer, Gründung, Begründung, gründlich,

Zusatzaufgabe: Was reimt sich auf GRÜN?

Gelb

Igelbein, Hügelbeet, Vogelbeere, Vogelbauer, Vogelbad, Orgelbauer

Texte und Ideen: Nicole Potthoff | kidswebbi®        

Zu den Themen           

Kunterbunte Bewegungspiele

Kunterbunte Bewegungsspiele

Unsere kunterbunten Bewegungsspiele können je nach Wetterlage und Raumangebot draußen oder drinnen gespielt werden. Wir benötigen: Viele Tücher (z. B. Handtücher), Bänder, Strümpfe, Bauklötze, kleine Bälle und Wäscheklammern in den Grundfarben, vier Schuhkartons, 3 Meter einer Tapetenrolle und einen Farb- und einen Formenwürfel sowie eine Wäscheleine.

Auf die Rückseite der Tapetenrolle zeichnen wir je nach Alter der Kinder verschieden große Kreise, Quadrate und Dreiecke und malen sie jeweils in den Grundfarben aus. Das ist unser Spielfeld für das Spiel „Auf die Farbe, fertig los!“.

Farbtreffer!

Wir legen in die vier Schuhkartons jeweils ein farbiges Tuch und stellen die Kartons in einer dem Alter der Kinder angepassten Entfernung auf.
Die Kinder stehen an einer Abwurflinie oder in einem Kreis um die Schuhkartons herum. Jedes Kind erhält drei bis fünf kleine Bälle. Der Spielleiter würfelt eine Farbe. Jedes Kind muss nun einen Ball in den passenden Karton werfen. Dieses Spiel kann man auch nach den Regeln von „Auf die Farbe, fertig los!“ spielen.

Spielvariante 1: Der Spielleiter gibt vor, wie der Ball geworfen werden muss: von oben, von unten, unter einem Bein her usw.

Spielvariante 2: Wer den Karton nicht getroffen hat, läuft einmal um den Spielkreis herum oder erfüllt eine andere Aufgabe, die ihm der Spielleiter stellt. (Rechenaufgabe lösen, Wort buchstabieren, drei Wörter mit dem Anfangsbuchstaben A, die 1. Strophe eines Liedes singen/aufsagen usw.) 

Das Farbeneck

Jede Zimmerecke oder Spielfeld erhält ein Farbentuch und wird damit zur roten Ecke usw. Nun gibt der Spielleiter Bewegungskommandos vor:
Alle Kinder hüpfen (auf einem Bein), springen, krabbeln, laufen mit Händen und Füßen usw. So lange, bis der Spielleiter ruft:
Alle Kinder hüpfen/springen fein,
in das grüne/rote/gelbe/blaue Farbeneck hinein. 

Die Farbenräuber

Mehrere Kinder erhalten jeweils ein Farbenband oder Farbentuch, das sie an den Hosenbund stecken (nicht festbinden!). Die anderen Kinder sind die „Farbenräuber“, die ihnen die Tücher – ohne Körperkontakt - abnehmen müssen. Ein Baum, ein Spielgerät auf dem Spielplatz - oder drinnen eine Zimmerwand - wird als neutraler Ort zum kurzzeitigen Ausruhen und für den Farbenwechsel bestimmt. Wer ein Farbtuch erobert hat, kann es sich dort in Ruhe anstecken, muss dann aber wieder ins Spiel zurück. Zu Beginn des Spiels bekommen die Farbenträger einen Vorsprung und laufen auf der Wiese oder im Raum umher. Auf ein Kommando des Spielleiters beginnt die Farbenräuberei.

Spielvariante 1:

Die Farbbänder werden nicht gewechselt, sondern von den einzelnen Farbenräubern „gesammelt“. Wer hat in fünf Minuten die meisten Bänder erbeutet? 

Auf die Farbe, fertig los!

Wir legen unser selbst gestaltetes Spielfeld in die Mitte des Raumes.
Jedes Kind zieht ohne hinzusehen aus einem Beutel fünf Bauklötze oder Wäscheklammern in den Grundfarben als Spielsteine. Nun sucht sich jeder Spieler einen Platz entlang des Spielfeldes. Der Spielleiter würfelt eine Farbe. Jeder, der einen Spielstein in dieser Farbe hat, legt ihn auf einem entsprechenden Farbfeld ab. Wer die Farbe nicht bedienen kann, hat vielleicht in der nächsten Runde Glück. Wer als Erster alle seine Spielsteine auf dem Spielfeld abgelegt hat, hat gewonnen. Die Anzahl der Spielsteine kann natürlich zum Spielbeginn höher sein.

Spielvariante 1: 

Dazu werden Bausteine oder selbst gestaltete Farbscheiben in bzw. mit den entsprechenden Formen und ein Formenwürfel benötigt. Bei diesem Spiel müssen Farbe und Form übereinstimmen, daher sollten die Spielsteine mit den Farben und Formen auf dem Spielfeld identisch sein.

Spielvariante 2 mit Bewegung: Das Spielfeld wird gut sichtbar an eine Seite des Raumes gelegt. Es stellt das Ziel dar. Die Kinder setzen sich mit ihren Spielsteinen auf die gegenüberliegende Seite des Zimmers an den Start. Sobald der Spielleiter gewürfelt hat, ruft er „Rot hüpft auf einem Bein zum Ziel!“ oder „Gelb schleicht zum Ziel!“ usw.

Gehen/Laufen: große Schritte, kleine Schritte, Trippelschritte, einen Fuß direkt vor den anderen setzen, stampfen, trampeln, rückwärts gehen, seitwärts gehen, schleichen, Zehengang, Fersengang, beim Gehen den Fuß deutlich von der Ferse zu den Zehenspitzen abrollen, Storchengang, Hopser- oder Galoppschritt, auf Händen und Füßen gehen, Krebsgang
Hüpfen: hüpfen, auf einem (links/rechts) Bein hüpfen.

Froschhüpfer oder der Entengang/Kosakentanz belasten die Kniegelenke stark und sind daher vor allem für Kinder mit eingeschränkter Beweglichkeit und/oder Übergewicht nicht geeignet!

An die Leine fertig, los!

An einer Seite des Spielfelds/Raumes wird eine Wäscheleine so gespannt, dass sie dem kleinsten Kind bis zur Brust geht. So kann sich kein Kind im Eifer des Spiels an der gespannten Leine verletzen. Außerdem benötigen wir viele einfarbige Strümpfe, Bänder o. ä. und die farblich passenden Wäscheklammern.
Die Kinder bilden zwei oder drei zahlenmäßig gleiche Gruppen und stellen sich in jeder Gruppe hintereinander an einer Startlinie auf.  In die Mitte des Spielfeldes/Raumes werden die Bänder und Wäscheklammern durcheinander auf einen Haufen gelegt.  Der Spielleiter ruft eine Farbe. Nun laufen die Kinder aus der ersten Reihe zur Mitte, suchen jeweils ein farblich passendes Band und eine Wäscheklammer heraus und hängen anschließend das Band an die Wäscheleine. Erst jetzt darf der nächste Spieler aus der zweiten Reihe starten. Die Spielrunde ist beendet, wenn keine passenden Paare mehr vorhanden sind.

Spielvariante 1:
Die Spieler sollen Farbkombinationen an die Leine hängen: blaues Band und gelbe Wäscheklammer. Oder: möglichst viele Farbpaare finden und aufhängen.

Spielvariante 2:
Statt zur Raummitte zu laufen, müssen die Spieler hüpfen, springen usw. und vor dem Aufhängen eine Rechenaufgabe o. ä. lösen.

Texte und Ideen: Nicole Potthoff | kidswebbi®

Jedes Ding hat eine Farbe

Schauen – entdecken – richtig antworten!

Dieses Spiel ist vor allem für die Kleinsten gedacht. Im Raum sollten sich verschiedene Gegenstände befinden, die eindeutig einer der vier Malfarben – Rot, Grün, Blau und Gelb – zugeordnet werden können. Außerdem werden ein entsprechender Farbwürfel oder Farbkarten benötigt. Die Farbkarten werden verdeckt auf den Boden gelegt und vermischt. Jedes Kind würfelt reihum oder deckt eine Karte auf. Das Kind mit der kleinsten Hand beginnt. 

Spielvariante 1:

Die Kinder sollen Farben und Formen lernen, aber auch das Antworten in einem kurzen, vollständigen Satz. Der erste Spieler deckt eine Karte auf. Der Spielleiter nennt die Farbe und fragt: „Welcher Gegenstand in diesem Zimmer ist rot und rund?“ Wer kann die Frage als Erster richtig beantworten? „Der Ball ist rot (und rund).“ Anschließend wird die Farbkarte wieder verdeckt untergemischt Ältere Kinder dürfen nicht mehr in den Raum rufen, sondern sollen aufzeigen.

Spielvariante 2:

Anstelle von Gegenständen im Raum können die Kinder man farbige Dinge in einem großen Bilderbuch oder auf Postern entdecken und beschreiben.

Bunte Wörter.

Text und Ideen: Nicole Potthoff | kidswebbi®

Zu den Themen

Das Fest der Farben - Bewegungsspiel

Anzahl der Kinder:

Ab 8 Kids (Grundfarben, Schwarz, Weiß, Zweitfarben, Drittfarben usw.) bis 12  

Material:

Tellerhüte mit den Farbdeckeln und ggf. passenden T-Shirts Gelb, Rot, Blau, Schwarz, Weiß, Grün, Orange, Violett usw. je nachdem wie viele Kinder mitspielen. Tücher und Umhänge in den Farben Gelb, Rot, Blau, Schwarz und Weiß für die Hauptakteure.

Passende Hintergrundmusik: z. B. von Mozart Divertimento No. 17 in D K334 oder ähnlich passende Stücke mit Violinen.

Spielidee:

Alle Kinder stehen samt Verkleidung in einem großen Kreis bzw. Halbkreis für Zuschauer.

Die Geschichte wird vorgelesen. Die drei Grundfarben bewegen sich durch den Raum. Zu den wörtlichen Reden machen die Kinder entsprechende pantomimische Bewegungen (größere Kinder können den eigenen Text aufsagen).

Wellenbewegung = Meer, weite Armbewegung = Himmel
Großes Herz mit den Armen formen usw. ggf. ergänzend gelbe Blume, Stern aus Pappe o. ä.

Zum Fest treten Schwarz und Weiß hinzu. Dazu wird im Hintergrund Geigenmusik gespielt.
Die Farben tanzen miteinander durch den Raum. 

Währenddessen hocken sich die anderen Kindern mit ihren Farbhüten nach und nach auf den Boden.

Dann die Entdeckung der Farben. Jede Farbe die genannt wird, steht auf. Zum Schluss tanzen alle Farben miteinander. 

Text und Idee: Nicole Potthoff | kidswebbi®